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Highlights aus der Kulturgeschichte der Schizophrenie
Der uns heute geläufige Symptomenkomplex der Schizophrenie wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts von Emil Kraepelin systematisiert. Der Begriff der Schizophrenie für diese Krankheitsformen wurde ebenfalls erst vor rund 100 Jahren von Eugen Bleuler geprägt. Aber natürlich ist das Krankheitsbild selbst sehr viel älter!
(Folgende interaktive Galerie ist nicht barrierefrei)
Highlights aus der Kulturgeschichte
der Schizophrenie
In unserem kulturgeschichtlichen Abriss wollen wir daher das Thema unter dem Stichwort der Geisteskrankheiten bzw. der Entwicklung der Psychiatrie etwas breiter fassen. Ziel ist es dabei nicht, eine detaillierte Geschichte der Schizophrenie zu schreiben. Uns geht es vielmehr darum, orientiert an Bildern - im Stil eines Kaleidoskops - Entwicklungsschritte aufzuzeigen, und natürlich auch die eine oder andere interessante Geschichte zu erzählen! Angefangen von den Naturvölkern und der griechisch-römischen Psychiatrie wollen wir über die Entdeckungen der Anatomie, über die Arbeiten von Pinel und Freud den Bogen spannen bis hin zur Entwicklung der modernen Neuroleptika. Und natürlich wird in einer kulturgeschichtlichen Betrachtung auch das Thema Psychose, Kreativität und Kunst eine Rolle spielen.
Wir hoffen, dass ihnen unser Konzept gefällt und Sie gern und mit Gewinn blättern in Zeiten, Ideen und Entwicklungen rund um die schizophrene Psychose.
Literatur
Ackerknecht, E., Kurze Geschichte der Psychiatrie, 1985
Krauß, F., Nothschrei eines magnetisch Vergifteten, Nachdruck 1967
Kraepelin, E., Psychiatrie, 8. Auflage, 1913
Bader, A., Navratil, L., Zwischen Wahn und Wirklichkeit, 1976
www. viterbo.edu
Sournia, J.-Ch., Martigny, M., Illustrierte Geschichte der Medizin, Deutsche Ausgabe
1982